Verlinkungen

Kreisschützenfest in Rüthen

SPD Kreis Soest

Fritz Henneböhl

Der Rüthener Stadtverbandsvorsitzende Fritz Henneböhl wurde wieder in das Führungsgremium der Kreis-SPD als Schriftführer gewählt und zwar mit 98% der Delegiertenstimmen.

Gespräche

Gespräche

 

Stadtentwicklung

Fraktionsvorsitzender Johannes Erling

SPD Fraktion macht sich Gedanken über Nutzung im Haus Buuck

Integrationsbetrieb wäre eine gute Nutzung

Wir haben uns Gedanken gemacht über die weitere Nutzung von Haus Buuck sagt Fraktionsvorsitzender Johannes Erling. Haus Buuck bietet ausgezeichnete Möglichkeiten für einen Integrationsbetrieb.
Das erstellte Nutzungskonzept ist eine Kombination aus

                           „Retro- Handwerkskünste & Event- Stadtmarketing“

Was ist ein Integrationsbetrieb?
In Integrationsbetrieben oder Integrationsunternehmen arbeiten schwerbehinderte und nichtbehinderte Menschen zusammen. Diese werden qualifiziert oder ausgebildet. Integrationsunternehmen bieten dauerhafte Arbeitsplätze zu üblichen Konditionen und erwirtschaften die Umsätze durch Teilnahme am allgemeinen Wirtschaftsleben. Es handelt sich um eine selbstständige Firma, die von Gesellschaftern in eigener Verantwortung geführt werden. Integrationsprojekte erhalten eine öffentliche Unterstützung in Form von Nachteilsausgleichen. Diese dient dem Ausgleich der betriebswirtschaftlichen Nachteile, die durch die besondere Zusammensetzung der Belegschaft entstehen.

Angesichts einer Renaisance, welche die handwerkliche Produktion erlebt, sollte sich das neu zu gründende Unternehmen hier wirtschaftlich betätigen, spezialisiert auf Berufsbildern mit historischem Bezug, um dem Ort der Produktion eine Seele zu geben. Als Beispiele kämen folgende Handwerke in Betracht:
-    Seiler
-    Weber
-    Korbflechter
-    Köhler
-    Schöpfpapiermacher
-    Gärtner

Die historischen Handwerke sollen im Haus Buuck theoretisch und in speziell hergerichteten Praxisräumen unter fachmännischer Leitung unterrichtet und eingeübt werden. Angeschlossen sein soll ein historischer Verkaufsraum. Weitere Fachräume, Trainingsräume und Ausbildungsräume können im Handwerkerdorf oder/und im Gebäude der ehemaligen Grundschule in Drewer sein. In dem Gebäude der ehemaligen Grundschule kann eine historische Lehrbaustelle eingerichtet werden, um angehende Maurer, Zimmerleute und Bildhauer in der Handhabung alter Techniken zu qualifizieren.

Haus Buuck soll der Standort des Integrationsunternehmen sein und Zentrale für Unterhaltung und Betrieb von Freizeiteinrichtungen. Weiterhin soll es als Anlaufstelle für das Stadtmarketing dienen. Alle Stadtführungen beginnen und enden im Haus Buuck. Dichterlesungen finden im Haus Buuck statt, Vereine können die Gesellschaftsräume nutzen.


Die SPD Fraktion ist intensiv darum bemüht das Haus Buuck mit Leben zu erfüllen. Packen wir es an!   

 

Rüthener SPD Programm für das 21. Jahrhundert unter dem Titel "Zukunftsorientierte Rüthener Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing"

Vernetzt - professionell - hauptberuflich - eigenständig -regional - innovativ

Motto nach Henry Ford

"Wenn du immer tust,

was du schon immer getan hast,

wirst du immer bekommen,

was du immer bekommen hast"

 

 

Eberhard Hanemann

Eberhard Hanemann

 

WP,13.3.2009 - Nur CDU-Mehrheit für Haushalt Rüthen.

Nur mit den Stimmen der CDU ist der Haushalt 2009 beschlossen worden. SPD und BG stimmten dagegen: Sie protestierten damit gegen die nächste Rate, die die Union für die Nordtangente ansparen will; außerdem wollen beide schon jetzt eine finanzielle Unterstützung des Hauses Buuck.

Beim größten „Brocken” waren sich noch alle einig: Angesichts günstiger Konditionen wird die Maximilian-Kolbe-Schule für 3,6 Millionen Euro schon in diesem Jahr komplett saniert — die KfW streckt der Stadt dafür 2,4 Millionen vor. Deutlich wurde außerdem, dass die Fraktionen einen Großteil der Gelder, die Rüthen aus dem Bundes-Konjunkturprogramm zufließen sollen, wohl in den Straßenbau, insbesondere in die Erneuerung von Wirtschaftswegen stecken möchten. Einig sind sich auch alle in der Forderung, wonach der Kreis seine Aufgaben genauer auf den Prüfstand stellen müsse.

Für die CDU betonte Fraktionschef Friedhelm Thomas, dass Rüthens Haushalt noch ein solides Fundament habe: Von einer Haushaltssicherung sei man weit entfernt, Gebühren und Steuern würden nicht verändert. Nicht folgen mochten SPD und BG den Nordtangenten-Plänen: Beide lehnten, vergebens, die 300 000 Euro ab, die die Union als nächste Rate für die Umgehungsstraße im Haushalt einstellt. „Die CDU reitet ein bereits totes Pferd. Diese Straße bringt nichts, wird nie realisiert und würde zuviel kosten”, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende
Johannes Erling. Franz-Josef Dohle wollte für die BG das Nordtangenten-Geld lieber den Rüthener Schulen übertragen: „Wir können nicht in Zukunft Straßen vom Kreis und Land übernehmen und unterhalten, gleichzeitig aber Straßen wie die Nordtangente bauen und unterhalten.”

Der zweite große Streitfall: Haus Buuck. Die CDU begrüßt auch eine Renovierung, hält aber daran fest, erst die Ergebnisse eines Arbeitskreises (der ein Nutzungskonzept erarbeitet) und den genauen Finanzbedarf abzuwarten. Erst dann, so Thomas, will man gegebenfalls außerplanmäßig das nötige Geld geben: „Ich kenne jetzt noch nicht die Summe.” SPD und BG waren sich aber auch hier einig: Es solle schon jetzt, als Signalwirkung, dass man die Sanierung wirklich wolle, verbindlich Geld zugesagt werden; die SPD sprach von 452 000
Euro, die BG hätte 100 000 Euro gezahlt.

Einig wurden sich die drei Fraktionen, einem künftigen Stadtmarketing, das Rüthen besser vermarkten soll, eine neue Struktur mit einem hauptamtlichen Stadtmanager an der Spitze zu geben, der unabhängig von Weisungen aus dem Rathaus sein soll. Die Gesellschaftsform ist dagegen noch völlig offen. Die SPD etwa will eine eigene Gesellschaft, in der die Stadt Gesellschafter würde. Für die CDU ist zum jetzigen Zeitpunkt völlig offen, mit wieviel Prozent sich die Stadt daran beteiligen sollte. Auf 75 000 Euro erhöht werden die Mittel für die Stadtentwicklung: Davon soll nach dem Willen der CDU das Erscheinungsbild des Gewerbegebietes Lindental optisch aufgewertet werden, Bäume im Bereich Minipreis/Buschkühle angepflanzt werden. Eine Kleinigkeit: Jedem Hauseigentümer stellt die Stadt auf Wunsch der Union kostenlos eine Kletterrose zur Verfügung — so soll das Erscheinungsbild Rüthens mit Blick auf den Hansetag 2013 verbessert werden.

 

 
Besucher